Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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„Nein, mein Freund, nein!“ rief der Chevalier. „Aber wenn ſie hier wäre.“

„Nun?

„Dann würde ich niemals nach Frankreich zu⸗ rückkehren.“ 3

Der Capitän blickte ſeinen Freund an und ſeufzte gleichfalls.

Aber ſo groß auch die Aehnlichkeit unter den Seufzern ſein mag, ſo glich doch der Seufzer des Chevalier dem des Capitäns nicht.

Der des Erſteren war ein Seufzer der Traurigkeit.

Der des Letzteren ein Seufzer der Reue.

XI. Mahaouni.

Der Chevalier ſetzte ſich an den Tiſch und aß eine Gojave, zwei oder drei Bananen ſo wie eine Frucht, roth wie Erdbeeren und groß wie eine Re⸗ nette, deren Namen er aber nicht wußte.

Dann tunkte er ſtatt des Brods eine Manioc⸗ wurzel in eine Taſſe Cocosmilch; hernach erklärte er auf Befragen ſeines Freundes— der Chevalier ſprach beinahe blos, wenn er gefragt wurde— daß er nie in ſeinem Leben ſo gut geſpeist habe.

Nach dem Mahl brachte ihn der Capitän nur mit großer Mühe dazu, daß er ſeine Kleider aus⸗ zog, um ſchlafen zu gehen. Dieſe durchſichtigen Wände beunruhigten ſeine Schaamhaftigkeit.

Er entſchloß ſich erſt auf die beſtimmteſten Ver⸗ ſicherungen Dumesnils, daß Abends zehn Uhr in Papaeti Alles ſchlafe.