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„Ja; es iſt mir, als ob ich erſt heute Abend zu leben anfinge.“
„Komm immerhin, Du kannſt alles Das von Deinem Zimmer aus ſehen.“
„Durch das Fenſter?“
„Nein, durch die Verſchläge. Komm!“
Es war das erſte Mal, daß Dieudonné nicht auf eine erſte Aufforderung nachgab.
Sie gingen mit einander auf ein Haus zu.
Es fand noch ein weiterer Fortſchritt in der Beſſerung des Chevalier Statt; denn nachdem er in Paris das Zimmer des Capitäns verlaſſen hatte, war er in gar manche Häuſer gekommen, ohne ſie im Mindeſten zu beachten, aber dieſem hier ſchenkte er ſeine volle Aufmerkſamkeit.
Es war auch wirklich bemerkenswerth.
Auf den erſten Blick ſchien es keine menſchliche Wohnung zu ſein, ſondern ein Vogelkäfig.
Es war ſo ziemlich viereckig, an beiden Enden aber abgerundet, wodurch es mehr lang als breit wurde; es war mit Pandanusblättern bedeckt, die wie Ziegel an einander lagen.
Es glich einem großen Gitterwerk, wie man ſie an unſern Gartenmauern hat, um die Jungferreben und Winden daran hinaufzuziehen.
Die Bedachung wurde von Pfählen getragen.
Sie beſtand aus Balken, die mit rothen und ſchwarzen Matten überdeckt waren.
Eine Matratze von Meergras war in eine Ecke geworfen nebſt einem großen Stück weißer Leinwand.
Dieß waren das Bett und die Tücher.


