Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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in der Bucht von Papaeti war, ſo gedachte der Ca⸗ pitän doch nicht unter freiem Himmel zu ſchlafen.

Dann kam er zu Dieudonné zurück.

Es war ſechs Uhr d. h. die Stunde, wo die Nacht anbricht; die Sonne ſank einer rothen Scheibe gleich raſch ins Meer hinab.

In Taiti hat der Tag juſt zwölf Stunden und die Nacht eben ſo viel. 1

Zu jeder Jahrszeit geht die Sonne Morgens um ſechs auf und Abends um ſechs unter. Jeder⸗ mann kann in dieſen zwei Augenblicken des Tags ſeine Uhr mit derſelben Sicherheit nach dieſer gro⸗ ßen Himmelsuhr richten, wie früher die Pariſer nach der Uhr des Palais royal.

Der Capitän berührte mit der Fingerſpitze Dieu⸗ donné bei der Schulter.

„Nun?“ fragte ihn der Chevalier.

„Nun, ich bins,“ ſagte der Capitän.

„Was willſt Du?“

„Ich wollte Dich nur fragen, was Du zu thun gedenkſt?“

Der Chevalier ſchaute den Capitän mit verwun⸗ derten Blicken an.

„Was ich zu thun gedenke?“ ſprach er nach.

„Allerdings.“

„Guter Gott,“ rief er beinahe erſchrocken,„geht denn Das mich an?“

„In der Frage der Wohnung ja; gedenkſt Du einige Zeit hier zu bleiben?“

„So lange Du willſt.“

„Willſt Du nach europäiſcher Manier oder nach Landesbrauch wohnen?“