Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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der ſo ziemlich alle Feldzüge des Kaiſerreichs mit⸗ gemacht hatte, war dieſer Bivouac nicht allzu er⸗ müdend.

Der Chevalier ſchlief nicht: die ganze Nacht wälzte er ſich in ſeinem Bett und konnte zwar ſein Schluchzen bewältigen, ſtieß aber verzweiflungsvolle Seufzer aus.

Am folgenden Tag verſuchte Dumesnil ihn zu zerſtreuen: er ſprach ihm von Vergnügungen, von Studien, von neuen Herzensneigungen vor; aber der Chevalier ſprach ſtatt aller Antwort immer nur von Mathilde und ſeiner Verzweiflung.

Dumesnil dachte mit Recht, nur die Zeit könne Dieudonnés Kummer heilen, und um denſelben er⸗ träglicher zu machen, müſſe man den Kranken, ſo⸗ bald ſein Zuſtand es erlaube, unter andere Himmels⸗ ſtriche bringen.

Er wollte ſich der einmal übernommenen Auf⸗ gabe gänzlich widmen, und da er ſchon ſeit einiger Zeit das Alter erreicht hatte, wo er einen Rück⸗ zugsgehalt anſprechen durfte, ſo that er die erfor⸗ derlichen Schritte, um den Dienſt zu verlaſſen und ſeine Penſionsangelegenheit ins Reine zu bringen.

Sechs Wochen nach dem Unfall, als ſein Freund, deſſen Bruch einfach geweſen war und deſſen Re⸗ convalescenz gute Fortſchritte nahm, wieder zu gehen anfing, bat Dumesnil den Chevalier, er möchte ihn nach Havre begleiten, wo er ein Geſchäft habe. Da es das erſte Mal war, daß Dieudonné das Meer ſah, ſo beſtand der Capitän darauf, er müſſe einen Beſuch auf dem Packetboot machen; der Chevalier begleitete ihn ohne allen Widerſtand