„Louis,“ ſagte er;„erinnerſt Du Dich nicht?“ „Es iſt wahr,“ ſagte Dieudonné.
Und wirklich war dieß der einzige Vorname, unter welchem er den Capitän gekannt hatte, der Charles Louis Dumesnil hieß.
Dann aber kam ihm der Gedanke, daß ſeine Frau in ihrer Unruhe doch hätte kommen und ſich nach ihm erkundigen müſſen.
„Aber wenn ſie nicht hier iſt,“ murmelte er ſchmerzlich,„wo iſt ſie dann?“
Dann fügte er ſo leiſe, daß Dumesnil ihn kaum hören konnte, hinzu:
„Bei Herrn von Pontfarcy ohne Zweifel.“
Und bei dieſer Idee entbrannte ſein Zorn von Neuem.
„Ah,“ ſagte er,„Du weißt, Dumesnil, daß ent⸗ weder ich ihn tödten muß oder er mich.“
„Er wird Dich nicht tödten, und Du wirſt noch
weniger ihn tödten,“ antwortete der Capitän mit
dumpfer Stimme. „Und warum?“ „Weil er todt iſt.“ „Todt! und wie?“
„In Folge einer Quart, die er in die volle Bruſt bekam.“
„Und wer hat ihn getödtet?“
„Ich, natürlich.“.
„Du, Dumesnil! und mit welchem Recht?“
„Mit dem Recht, das ich hatte Dich zu verhin⸗ dern, daß Du einem gewiſſen Tod entgegengingſt, mein armes großes Kind; Dein Bruder wird viel⸗


