Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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Augen, und ein unausſprechlicher Ausdruck von Freude und Glück malte ſich auf ſeinem Geſicht.

Er wollte ſprechen; aber die Stimme verſagte ihm, ſeine Augen ſchloßen ſich wieder, und Mathilde konnte nur einen langen ſchmerzlichen Seufzer ver⸗ nehmen.

In dieſem Augenblick miſchte ſich eine dritte Perſon in die Scene.

Es war der Capitän Dumesnil.

Er ſah Dieudonné ohnmächtig, Mathilde wei⸗ nend, ein Stück Bettteppich am Fenſter hängend.

Er begriff Alles.

„Ha! Madame,“ ſagte er,„es fehlte Ihnen nur noch, daß Sie auch ſeinen Tod verurſachten.

„Wie ſo? auch ſeinen Tod?“ fragte Ma⸗ thilde;„was wollen Sie damit ſagen?“

„Ich will damit ſagen, daß es dann zwei Todte wären.“

Und der Capitän warf zwei Degen auf das Pflaſter des Hofes, ſo daß ſie dröhnend aufprallten.

Dann nahm er Dieudonné wie ein Kind auf ſeine Arme und trug ihn in ſein Zimmer.

Mathilde folgte ihnen ſchluchzend.

Obgleich ohnmächtig, hatte Dieudonné ein un⸗ beſtimmtes Gefühl von der Scene, die um ihn vorging.

Er meinte das Zimmer des Capitäns zu erken⸗ nen; man legte ihn auf das tücherloſe Bett; er hörte die feſte und ſtark betonte Stimme Dumes⸗ nils an ſein Ohr ſchallen; Mathildens Stimme wechſelte hold und koſend mit ihr ab.

Sie nannte den Capitän: Charles!