Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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Er ſprach noch einmal den Namen Mathilde, der lezte Blitz ſeiner Vernunft oder vielmehr ſeines Herzens, und ſiel dann in Ohnmacht.

Bei dieſem Namen ſchien es ihm, als ob eine Frau, die auf ihn zukäme, ihm antwortete, und als ob dieſe Frau Mathilde wäre.

Aber die Seele war bereits durch eine zu dichte Wolke verſchleiert, um Etwas mit Gewißheit zu erken⸗ nen; der Chevalier ſtreckte ſeinen Arm gegen das geliebte Bild aus, ohne zu wiſſen, ob es ein Traum oder ein wirkliches Weſen war.

Dieſe Frau war wirklich Mathilde, die in gänz⸗ licher Unwiſſenheit über die Ereigniſſe des Tags, als ſie Dieudonné nicht nach Hauſe kommen ſah, die Dämmerung abgewartet, dann aber einen Schleier über ihren Hut geworfen und ſich in größter Eile

zu Herrn von Pontfarcy begeben hatte.

Herr von Pontfarcy war abweſend.

Dann war ſie zu Herrn Dumesnil gelaufen.

Als ſie über den Hof ſchritt, um auf die Ne⸗ bentreppe zu gelangen, die zu der beſcheidenen Woh⸗ nung des Capitäns führte, hatte ſie einen Schrei gehört, dann einen Mann geſehen, der wie betrun⸗ ken taumelte und endlich mit dem Ausruf Mathilde zu Boden ſank.

Dann erſt hatte ſie ihren Mann erkannt.

Sie ſtürzte auf ihn zu, nahm ſeine Hände in die ihrigen und rief:

„Dieudonné! lieber Dieudonné!“

Bei dieſer Stimme, die ihn in ſeinem Grab auf⸗ ſpringen gemacht hätte, öffnete Dieudonné ſeine

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