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Er ſah hin und taumelte zurück; die Höhe des Fenſters machte ihn ſchwindeln.
„Ich habe den Schwindel weil ich hinſehe,“ ſagte er;„wenn ich nicht hinſehe, werde ich ihn nicht mehr haben.“
Und er ſchloß ſeine Augen, ſtieg zum Fenſter hinaus, klammerte ſich mit beiden Händen an die Tücher feſt und begann hinabzukletterr.
Auf der Höhe des erſten Stocks d. h. halbwegs angelangt, hörte der Chevalier ein Krachen über ſeinem Kopf; dann wurde er auf einmal durch Nichts mehr gehalten und fiel fünfzehn Fuß hoch mit ſeinem ganzen Gewicht hinab.
Das Seil war zerriſſen, ſei es nun daß der Knoten ſchlecht gemacht war, ſei es daß die alten Tücher, aus denen er dünne Streifen gemacht, nicht die Kraft gehabt hatten einen Mann zu tragen.
Das erſte Gefühl des Chevalier war Freude, daß er ſich auf dem Boden befand.
Er hatte blos eine heftige Erſchütterung am ganzen Körper verſpürt, aber keine locale Schmerzen. Er ſuchte ſich aufzurichten, fiel aber zurück. Sein linkes Bein konnte ihn nicht tragen.
Es war drei Zoll über dem Knöchel gebrochen.
Nichtsdeſtoweniger verſuchte er zu gehen.
Aber jetzt empfand er einen ſchrecklichen Schmerz, ſo ſchrecklich, daß er einen Schrei ausſtieß, während er doch beim Fallen nicht geſchrien hatte.
Dann ſchien Alles ſich um ihn zu drehen; er ſuchte die Mauer, um ſich anzulehnen; die Mauer drehte ſich wie alles Uebrige.
Er fühlte, daß er ſein Bewußtſein verlor.
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