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„Mathilde! Mathilde! Mathilde! theure Ma⸗ thilde!“
Und mit gewundenen Armen wälzte er ſich auf dem Teppich.
Auf einmal richtete er ſich wieder auf und ſuchte mit den Augen.
Seine Augen hafteten auf dem Bett; Das war es was er ſuchte.
Er ſtürzte ſich darauf wie ein Tiger auf ſeinen
ſaub; er nahm die Tücher herab, zerriß ſie in Streifen, und begann dieſe Streifen aneinander zu knüpfen.
Dieſer Mann, der mit zehn Jahren ſeine Tante rief, damit ſie ihn eine Treppe hinab begleiten ſolle, der den Schwindel bekam, wenn er auf ſeinem Pferde ſaß, dieſer Mann hatte, ohne den mindeſten Kampf mit ſich ſelbſt, beſchloſſen mittelſt zerriſſener Tücher aus einem Fenſter im zweiten Stock hinab⸗ zuſteigen.
Als die Arbeit fertig war, ging er gerade auf das Fenſter los.
3 Auf dieſem Gang kam er an der Thüre vor⸗ über.
Er blieb ſtehen, verſuchte es noch einmal, aber vergebens, ſie zu öffnen; er drückte mit ſeiner gan⸗ zen Kraft darauf, aber die Thüre war ſolid, ſie leiſtete Widerſtand.
„Wohlan!“ ſagte er.
Die Nacht war gekommen oder doch wenigſtens die Dämmerun
Und er knüpfte ſein Seil an einem der Enden an die Fenſterſtange.
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