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dern weil ſie ſagt: Was habe ich gethan, um ſo ſchrecklich zu leiden? Mein Gott! mein Gott! hab Erbarmen mit mir.
Wißt Ihr nun, welcher Gedanke bei dieſem un⸗ glücklichen, ſo grauſam von ſeiner Frau verrathenen Manne der vorherrſchende war?
Mathilde wieder zu ſehen, ſie nur noch einmal, ein einziges Mal wieder zu ſehen.
Ihr alle dieſe Vorwürfe zu ſagen, die ſeine
Bruſt zuſammenpreßten.
Ihr...
Wer weiß? Vielleicht würde ſie ſich rechtffertigen.
Nach tauſend Zweifeln, tauſend Unſchlüſſigkeiten, ſchien er auf einmal einen Entſchluß zu faſſen, und ſtürzte auf die Thüre zu.
Aber er bemerkte an ihrem Widerſtand, daß ſein Freund ſie doppelt verriegelt und ihn einge⸗ ſchloſſen hatte.
Er eilte ans Fenſter und begann auf ſeinen Freund zu fluchen.
Plötzlich dachte er, wenn er zum Fenſter hinaus⸗ riefe, ſo würde der Concierge kommen, der einen Hauptſchlüſſel beſitzen müſſe und ihm öffnen könne.
Er öffnete das Fenſter und rief.
Der Hof blieb verlaſſen.
Je größere Schwierigkeiten ſich zwiſchen den Chevalier und ſeinen Wunſch Mathilde wieder zu ſehen ſtellten, um ſo größer wurde dieſer Wunſch.
„Ja, ja, ja,“ ſagte er ganz laut,„ich muß ſie wieder ſehen und ich werde ſie wieder ſehen.“
Dann rief er:


