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daß Herr de la Graverie in einer Stunde im Schloß ſein werde.“
Dieudonné riß ſeine Augen weit auf.
Der Adjutant blieb eine Weile in höchſter Ueber⸗ raſchung vor dieſer Heldin ſtehen, dann ſalutirte er bewunderungsvoll und trat ab.
Mathilde überreichte das Schreiben ihrem Ge⸗ mahl.
„Ei,“ ſagte dieſer,„es will mich bedünken, der König habe mir Urlaub gegeben?“
„Ja,“ verſetzte Mathilde,„aber dieß ſind Gunſt⸗ bezeugungen, die ein Edelmann nicht annehmen kann; Sie müſſen den König auf ſeinem Rückzug begleiten, bis die franzöſiſche Erde vor ihm auf⸗ hört, und müßten Sie ſich auf Ihr Pferd feſtbin⸗ den laſſen.“ 1
Herr de la Graverie war ein Mann von ge⸗ ſundem Verſtand.
„Sie haben Recht, Mathilde,“ ſagte er.
Dann rief er mit derſelben Stimme, womit Cäſar einen ſolchen Befehl erlaſſen haben würde: „Meinen Harniſch und mein Schlachtroß!“
Eine Stunde ſpäter befand ſich der Herr Che⸗ valier de la Graverie in den Tuilerien.
Um Mitternacht reiste der König ab.
Als er nach Ypres kam, ſah und erkannte er den Chevalier; derſelbe hatte nebſt zwei Andern bei ihm ausgeharrt.
Der König ließ ſich drei St. Ludwigskreuze brin⸗ gen und heftete ſie mit höchſt eigener Hand an die Uniformen dieſer drei Getreuen.
Dann ſchickte er ſie nach Frankreich zurück mit


