Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

90

„Iſt es recht ſo?“ fragte Mathilde den Baron.

„Ja,“ antwortete dieſer wüthend,„es iſt vor⸗ trefflich, und Dieudonné kann von großem Glück ſagen, daß er eine Frau wie Sie beſitzt.“

„Ha!“ machte Dieudonné ngiv,„ich ſagte Dirs ja, daß ſie ein wahrer Schatz iſt.“

Der Baron entfernte ſich mit der Erklärung, daß er auf Neuigkeiten ausgehe.

Mathilde ſchickte ihren Brief in die Tuilerien.

Am 19. Morgens neun Uhr erfuhr man in Paris, daß Napoleon am 17. in Auxerre eingezogen ſei und ſeinen Marſch gegen die Hauptſtadt fortſetze.

Um 11 Uhr ließ der König, welcher den Plan des Herzogs von Raguſa verworfen hatte, den Marſchall kommen und ſagte zu ihm:

„Ich reiſe um 12 ab; ertheilen Sie meinen Haustruppen die betreffenden Befehle.“

Der Herzog von Raguſa ertheilte ſeine Befehle.

Um 12 meldete man bei Herrn de la Graverie einen Adjutanten des Marſchalls.

Der Marſchall antwortete Frau de la Graverie direct, da der König um den ſchweren Unfall wiſſe, der Herrn de la Graverie nöthige das Zimmer zu hüten, und da er ſeine Gefühle treuer Ergebenheit gegen die Monarchie kenne, ſo erlaube er ihm zu Hauſe zu bleiben und ſei feſt überzeugt, daß, wenn er ihn in dieſem Augenblick hhöchſter Gefahr nicht um ſeine Perſon ſehe, dieß blos von der Wunde berkomme, die er ſich in ſeinem Dienſt zugezogen habe. 1 „Es iſt gut, mein Herr,“ antwortete Mathilde dem Adjutanten;„ſagen Sie dem Herrn Marſchall,