Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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Der Chevalier hatte dieſe Idee Anfangs als ſeiner unwürdig beſeitigt, aber ſie hatte ſich all⸗ mählig immer wieder aufgedrängt, und als ſie bis ins Hirn geſtiegen war, wollte ſie nicht mehr hinaus gehen.

Die Folge war, daß Dieudonné am 9., als er im Moniteur las, daß Napoleon vermuthlich am 10. Abends in Lyon einziehen würde, von dieſer Nachricht nicht ſo ſtark ergriffen wurde, wie man hätte glauben können.

Der Baron hatte erklärt, daß er, da er nunmehr wiſſe, wo Napoleon zu finden ſei, unfehlbar am 11. oder 12. aufbrechen würde, d. h. ſobald ſein Einzug in der zweiten Hauptſtadt des Königreichs ſich beſtätigt hätte.

Am 15. verbreitete ſich das Gerücht, der Herzog von Raguſa habe vom König das Verſprechen er⸗ langt, daß er die Tuilerien befeſtigen laſſen und ſich mit den Miniſtern, den Kammern und ſeinem ganzen militäriſchen Hofſtaat daſelbſt einſchließen wolle. Die Tuilerien konnten dreitauſend Mann faſſen.

Der Baron war es, der dieſe Nachricht ſeinem Bruder brachte, mit dem Bemerken, er wolle doch hoffen, daß der Chevalier ſich zur Garniſon begeben werde.

„Ich glaubte Dich ſchon am 11. abgereist,“ antwortete ihm Dieudonné.

„Ich wollte allerdings abreiſen,“ ſagte der Ba⸗ ron,„aber da fiel mir ein, daß es von Lyon nach Paris zwei Wege gibt, der eine durch Burgund und der andere durch das Nivernais; ich fürchtete den