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ging er auf Mathilde zu, küßte ſie, drückte ſie bis zum Erſticken an ſein Herz und vergaß, daß er ſie ſo mit dem Arme drückte, den er nicht gebrauchen konnte.
Den ganzen Tag über wurde das Haus des Chevalier nicht leer.
Jeder Beſucher ſprach von dem ſeltſamen Er⸗ eigniß; Niemand zweifelte daran, daß Napoleon in Gefangenſchaft gerathen und erſchoſſen würde, ehe er zehn Stunden weit ins Land käme.
Aber auf die Frage, die man zwanzigmal im Tag an den Chevalier richtete:„Und Sie, was werden Sie thun?“ antwortete der Chevalier ein Mal wie das andere:
„Ich gehöre zu den königlichen Haustruppen; was die Haustruppen thun, das thue ich auch.“
Eine Antwort, die Jedermann höchſt paſſend
und vernünftig fand. — Uebrigens hatten alle Beſucher den Baron mit ſeinem großen Säbel begegnet, und Jedermann wußte, daß er ſich anſchickte dem corſiſchen Wehr⸗ wolf zu Leibe zu gehen.
Am ſelben Tag um zwei Uhr erfuhr man, daß der Herr Graf von Artois und der Herr Herzog von Bourbon nach der Vendée gehen ſollten. 1
Als Antwort auf dieſe Doppelnachricht kündete Dieudonné unter ſchrecklichen Grimaſſen an, daß ſein Arm ihm entſetzliche Schmerzen mache.
Um 8 und 9 Uhr lauteten die Nachrichten un⸗ beſtimmt. 4
Man begegnete überall dem Baron, der nicht


