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durch das Getöſe, womit die Thüre ſeines Schlaf⸗ zimmers ſich öffnete, und durch die Stimme ſeines Bedienten unterbrochen, der ſeinen Bruder, den Baron de la Graverie, anmeldete.
Der Baron war vollſtändig zum Krieg ausge⸗ rüſtet, wie Herr von Malbrouck.
Der Chevalier erblaßte, als er ihn in dieſem furchtbaren Aufzug erſcheinen ſah.
„Nun,“ ſagte der Baron,„Du weißt was los iſt?“
„Ich kann mirs ſo etwa denken.“
„Der corſiſche Wehrwolf hat ſeine Inſel ver⸗ laſſen und im Golf Juan gelandet.“
„Im Golf Juan! was iſt das?“
„Ein kleiner Hafen, zwei Meilen von Antibes.“
„Von Antibes?“
„Ja, und ich komme, um Dich abzuholen.“
„Mich abzuholen! und was thun?“
„Ei, haſt Du denn nicht geleſen, daß allen Commandanten der bewaffneten Macht, jedem Na⸗ tionalgardiſten, jeder Civilbehörde und ſogar den einfachen Bürgern befohlen iſt auf ihn zu fahn⸗ den? Nun wohl denn, ich hole Dich ab, um auf ihn zu fahnden.“
Der Chevalier blickte Mathilde mit flehender Miene an; bei allen großen Veranlaſſungen er⸗ kannte er demüthig an, daß ſie mehr Erfindſamkeit beſaß als er, und er rechnete darauf, daß ſie ihn aus der Klemme ziehen würde. 3
Mathilde verſtand dieſen Blick des Jammers.
„Ei, Schwager,“ ſagte ſie zu dem Baron,„es ſcheint mir, daß Sie Etwas vergeſſen.“


