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„Wenn die Feinde des Vaterlands ihre Hoff⸗ nung auf die Uneinigkeit gegründet haben, die zu ſchüren ihr unabläſſiges Streben war, ſo werden die geſetzlichen Vertheidiger deſſelben dieſe verbrecheriſche Hoffnung durch die unangreifbare Macht einer un⸗ zerſtörbaren Einigkeit vereiteln...“
„Ganz gewiß,“ ſagte der Chevalier,„man wird dieſe verbrecheriſche Hoffnung vereiteln, und ich zu allererſt, ſobald es mit meinem Arm beſſer geht.“
Dann wandte er ſich wieder zu Mathilde.
„Wie ſchön ſie ſchreibt, die Regierung! nicht wahr, meine Liebe?“
„Ja,“ antwortete Mathilde, ohne ihre Zähne auseinander zu thun, weil ſie fürchtete, ſie möchte ſonſt ihre Kinnbacken nicht mehr bemeiſtern können.
„Er iſt heute intereſſant, der Moniteur,“ be⸗ merkte der Chevalier.
Und er fuhr fort:
„Aus dieſen Gründen, nach Anhörung des Be⸗ richts Unſeres lieben und getreuen Kanzlers von Frankreich, Herrn Dambray, Commenthurs Unſerer dlben⸗ haben, Wir verordnet und verordnen, wie olgt..
„Ah!“ machte der Chevalier,„laß ſehen, was der König verordnet.“
„Artikel I. Die Pairskammer und die Abgeord⸗ netenkammer ſind an den gewöhnlichen Ort ihrer Sitzungen einberufen. 1
„Artikel II. Die von Paris abweſenden Pairs
Dumas, Black. I. 6


