ſtand fortan unter dem Marſchall Herzog von Ra⸗ . 5*
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zu ſagen, er fragte ſich ſogar manchmal, ob er ſich nicht durch Behaltung der andern Hälfte ſchwer an ſeinem ältern Bruder verſündige.
Die Vorwürfe des Undanks, welche der Baron ihm in eigener Perſon machte— denn wenn der Baron die ſeltene Gelegenheit hatte ſeinem Bruder eine Strafpredigt zu halten, ſo gönnte er ſich das Vergnügen dieß mündlich zu thun— dieſe Vorwürfe des Undanks, ſagen wirs, rührten Dieudonné ſo tief, daß er nicht wußte was er antworten ſollte, und ſich daher gänzlich ſtumm verhielt.
Frau de la Graverie machte mit den Augen ihrem Schwager ein Zeichen, wodurch ſie um Gnade für ihren armen Mann flehte, für welchen ſie ein⸗ ſtehen zu wollen ſchien.
Mathilde hatte noch nicht Zeit gehabt in der Reibung mit der franzöſiſchen Geſellſchaft ihre ger⸗ maniſchen Selbſttäuſchungen abzulegen; ſie betrach⸗ tete alſo Dieudonné als den Antonius des neun⸗ zehnten Jahrhunderts und zweifelte nicht daran, daß eine ſo elegante Uniform wie die der Muske⸗ tiere die Vorzüge, welche ſie ihm andichtete, noch ſtärker hervorheben müſſe; ſie war daher aus ehe⸗ licher Coketterie entſchloſſen die Theſis ihres Schwa⸗ gers aufrecht zu erhalten.
Uebrigens bedurfte dieſe Theſis keiner Verthei⸗ digung mehr, nachdem der Baron in Dieudonnés Namen geantwortet und gedankt hatte. 3
Dieudonné war alſo, er mochte wollen oder nicht, von Kopf bis zu Fuß grauer Musketier und


