Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

64

wollte noch am ſelben Tag die Schenkung unter⸗ zeichnen.

Der Baron willigte ein, ohne ſich lange zu be⸗ ſinnen.

VWI.

Der Chevalier de la Graverie bei den grauen Musketieren.

Trotz aller Trockenheit ſeines Herzens ſchien der Baron durch das Zartgefühl ſeines jüngeren Bru⸗ ders gerührt zu ſein, und als die vom Notar des Barons aufgeſetzte Schenkungsurkunde von dem Chevalier unterzeichnet, auf jeder Seite unten und bei jedem Transport mit ſeinem Namenszug ver⸗ ſehen war, da ſtreckte er ihm die Arme mit einer Wärme entgegen, worin er ſeine Würde als Fa⸗ milienhaupt beinahe vergaß; der Chevalier ſtürzte ſich unter einem Thränenſtrom hinein und war ganz gewiß für dieſe einfache brüderliche Demon⸗ ſtration weit dankbarer, als der Baron für die ſünfzehntauſend Franken Rente, die ihm ſo eben zugefallen waren und, mit ſeiner bereits vorhan⸗ denen Habe zuſammengerechnet, juſt ein Einkommen von fünfzehntauſend Franken ausmachten.

Der Baron ſeinerſeits erklärte nach gegebener und empfangener Umhalſung, daß er Dieudonné künftig wie ſeinen eigenen Sohn anſehen und lieben, daß er aufs Angelegentlichſte dafür ſorgen werde, daß derſelbe ſein Glück bei Hof mache.

Um ihm einen unwiderleglichen Beweis für dieſe Sorgſamkeit zu geben, bat er für ihn um ein Pa⸗