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magnac hatte ermorden laſſen, nicht weil er ſeinem eigenen Vater, dem armen Carl VII., eine ſolche Angſt eingejagt hatte, daß er aus Furcht vor Ver⸗ giftung verhungerte, ſondern weil er die Poſt er⸗ funden hatte. 3
Wir haben geſagt, daß Dieudonné kein großer Gelehrter war, ſo daß er die Fahrpoſt mit der Briefpoſt verwechſelte, aber in Wirklichkeit ſtammen alle beide von Ludwig XI., die eine war die Folge der andern.
Er verſank in eine ſolche Muthloſigkeit, daß Frau de la Graverie, die in dieſem Augenblick eintrat, noch ſeine zum Himmel erhobenen Hände ſah und ihn die Worte murmeln hörte:
„Warum bin ich nicht auf der Inſel des Ro⸗ binſon Cruſoe?“
Sie begriff, daß ſehr beklagenswerthe Dinge im Leben ihres Gatten vorgekommen ſein mußten, wenn er eine ſolche Geberde wagte und einen ſol⸗ chen Wunſch ſich entſchlüpfen ließ.
Sie bekümmerte ſich daher augenblicklich um das Ereigniß, das ihrem Gemahl dieſes übertriebene Geberdenſpiel und dieſe miſanthropiſche Auslaſſung entriſſen hatte.
Dieudonné überreichte ihr den Brief mit der⸗ ſelben Miene, wie Manlius⸗Talma den Brief über⸗ reichte, welcher dem Servilius⸗Damas ſeinen Ver⸗ rath offenbarte.
Frau de la Graverie las den Brief und ſchien den Schmerz ihres Gatten in Betreff dieſer Reiſe, ſo wie ſeine Befürchtungen in Betreff der Welt keineswegs zu theilen. Inmitten der klöſterlichen


