Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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nicht vollſtändig von ſeinem Schmerz geneſen, einen Brief mit dem Poſtzeichen Paris und der Unter⸗ ſchrift des Barons de la Graverie erhielt.

Dieudonné hatte von dieſem älteren Bruder nur bei Gelegenheit ſeiner Verheirathung und durch Vermittlung ſeiner Tante ſprechen gehört.

Wir haben geſagt, daß Dieudonné ſich die Ohren verſtopfte, um den Lärm von außen nicht zu hören.

Man urtheile, ob er ſie gehörig verſtopft hatte.

Von dem Lärm, welchen der erſte Sturz des napoleoniſchen Thrones verurſachte, hatte er bei⸗ nahe Nichts, und von dem Lärm in Folge des zweiten Sturzes hatte er gar Nichts gehört.

Die franzöſiſche Armee hatte ihren Rückzug durch ganz Deutſchland ausgeführt, die deutſche, die öſt⸗ reichiſche und die ruſſiſche Armee waren ihr nachge⸗ zogen; die Menſchenfluth hatte ſich an der Ecke des Kloſters gebrochen, war nach rechts und nach links abgelaufen, und ſicher in ſeinem ſteinernen Schiff hatte Dieudonné vom Zuſammenſtoß dieſer leben⸗ digen Wogen Nichts verſpürt.

Der Baron de la Graverie belehrte alſo ſeinen jüngern Bruder über Alles was er nicht mußte, das heißt was maßen die Reſtauration die Fürſten des Hauſes Bourbon nach Frankreich zurückgeführt, und er bedeutete ihm, daß er eine der Pflich⸗ ten ſeiner Geburt zu erfüllen und ſich an den Stu⸗ fen des Thrones aufzuſtellen habe.

Es verſteht ſich von ſelbſt, daß die erſte Regung

Dieudonnés eine Weigerung war; er verwünſchte Ludwig Xl., nicht weil er Nemours und St. Pol hatte hinrichten, nicht weil er den Grafen von Ar⸗