der benachbarten Univerſität kamen täglich dahin und führten Heldenthaten aus, neben welchen die Künſte des Tauchers von Schiller gänzlich verblaß⸗ ten; man konnte den jungen Dieudonné dreimal wöchentlich an dieſen Bach ſchicken und unter der Leitung eines trefflichen Schwimmlehrers einen Per⸗ lenfiſcher aus ihm machen, allein der Bach war ein Gemiſche⸗ von Huellwaſſern deren Friſche auf die Geſundheit des Kindes einen unheilvollen Einfluß ausüben konnte; Dieudonné begnügte ſich zweimal wöchentlich in der Badwanne ſeiner Tante herum⸗ zuzappeln.
Dieudonns lernte alſ fechten, noch reiten. 2*— „Es fand ſomit, wie man ſieht, eine große Aehn⸗ lichkeit zwiſchen ſeiner Erziehung und der des Achil⸗ les ſtatt; wenn jedoch mitten unter den guten Da⸗ men welche den Chevalier de la Graverie umgaben irgend ein Ulyſſes aufgetaucht wäre und ein Schwert aus der Scheide gezogen hätte, ſo iſt es wahrſchein⸗ lich, daß Dieudonné, ſtatt wie der Sohn der The⸗ tis und des Peleus auf das Schwert loszuſtürzen, geblendet von dem Blitz der Sonne auf der Klinge, ſht in den tiefſten Keller des Kloſters geflüchtet Alles das hatte zur Folge, daß Dieudonnés phyſiſche und moraliſche Anlagen auf gleich bekla⸗ genswerthe Art verwahrlöst blieben.
o weder ſchwimmen, noch 3
In ſeinem ſech Thräne an der Wi
zehnten Jahr konnte er
keine
mper eines Andern zittern ſehen,
ohne daß er ſ eines Sperlin
ogleich mitzuweinen anfingz der Tod gs oder Canarienvogels zog ihm Ner⸗


