Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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ten, Piment, Sardellen, Sardinen, Pfeffer von Cayenne, trockene und eingemachte Früchte, kurz alles Mögliche was nur der brave und gelehrte Dufouilloux mit dem ausdrucksvollen Worte Mund⸗ geräthe bezeichnet, das im Gedächtniß aller Gour⸗ mands eine bleibende Stelle verdient.

Nach dieſer vielleicht etwas zu umſtändlichen, unſerer Anſicht nach aber nothwendigen Hausſu⸗ chung wird der Leſer ohne Mühe errathen, daß der Herr Chevalier de la Graverie ein Mann war, der ſich ſehr menſchenfreundlich mit ſeiner eigenen Per⸗ ſon beſchäftigte und ſich die Befriedigungen ſeines Magens im höchſten Grad angelegen ſein ließ; nur müſſen wir, um keinen einzigen Zug dieſer Skizze, die wir von ihm zu entwerfen im beſten Gange ſind, zu übergehen, hinzufügen, daß dieſer ſtark ausgeſprochenen Neigung zur Gourmandiſe in grel⸗ lem Kontraſt die Manie des würdigen Gentleman ſich beſtändig krank zu glauben und alle Viertelſtun⸗ den ſeinen Puls zu befühlen gegenüberſtand; wir wollen noch weiter hinzufügen, daß er ein höchſt leidenſchaftlicher Roſenſammler war; dann aber wollen wir, da wir, auf dieſem Punkt unſerer Er⸗ zählung angelangt, die Unmöglichkeit einſehen wei⸗ ter zu gehen, ohne einen Halt zu machen, ja ſogar ohne um vierzig bis fünfzig Jahre rückwärts zu ſchreiten, unſere Leſer um Erlaubniß erſuchen ihnen zu erzählen, wie dieſe drei moraliſchen Gebrechen an den armen Chevalier gekommen waren.