Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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III.

Das Haus des Chevalier de la Graverir nach Außen und nach Innen...

Die Numero 9 der Rue des Lices beſtand in einem Hauptgebäude, einem Garten und einem Hof.

Das Hauptgebäude lag zwiſchen dem Hof und dem Garten.

Nur hatte es nicht wie gewöhnlich den Hof vorn und den Garten hinten.

Nein: es hatte den Hof zur Linken und den Garten zur Rechten.

Mit dieſem Hof und dieſem Garten auf ſeinen Seiten bot das Haus die Front auf die Straße.

In dem Hof, durch welchen man gewöhnlich kam, beſtand die einzige Verzierung aus einer alten Weinrebe, die, da ſie ſeit zehn Jahren nicht be⸗ ſchnitten worden, am Giebel des benachbarten Hau⸗ ſes entlang, an das ſie ſich lehnte, Rebhölzer von einer Kraft trieb, die an die Urwälder Amerikas erinnerte.

Obſchon dieſer Hof mit Sandſteinen gepflaſtert war, ſo war doch das Gras, begünſtigt durch die Feuchtigkeit des Bodens und den Schatten der Dächer, in den Zwiſchenräumen ſo dicht hervorge⸗ wachſen, daß es eine Art von Damenbrett von er⸗ habener Arbeit bildete, wo die Felder durch das Pflaſter bezeichnet wurden.

Unglücklicher Weiſe war der Chevalier de la Graverie weder Schach⸗ noch Damenſpieler und hatte daher nie daran gedacht dieſen Umſtand zu