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ausführten, lachten die Führer unter einander, im Glau⸗ ben, ſie wären erhaben über alle Fürſten der Erde, da ſie Geleitsbriefe den Botſchaftern des Königs von Frank⸗ reich gäben.
Als das Pergament mit allen Siegeln und Feder⸗ zügen verſehen war, wandte ſich Caverley gegen Mau⸗ leon um und fragte ihn:
„Und der Name des Geſandten?“
„Ihr ſollt ihn erfahren, wenn er kommt, und auch dies nur, wenn es ihm beliebt, Euch denſelben zu nen⸗ nen,“ antwortete Agenor.
„Oh!“ rief der Grüne Ritter lachend,„das iſt irgend ein Baron, dem wir ſein Schloß verbrannt und ſeine Frau entführt haben werden, und der nun kommt, um zu ſehen, ob es nicht möglich iſt, ſeine keuſche Gattin gegen ſein Pferd oder ſeine Falken loszukaufen.“
„Haltet Eure ſchönſten Rüſtungen bereit,“ ſprach Mauleon mit ſtolzem Tone;„befehlt Euren Pagen, wenn Ihr habt, ihre reichſten Kleider anzuziehen, und ſchweigt, wenn derjenige, welchen ich verkündige, er⸗ ſcheint, wollt Ihr nicht ſpäter bereuen, einen großen Fehler für Männer gemacht zu haben, welche im Waffen⸗ handwerk erfahren ſind.“
Hienach verließ Mauleon das Zelt, wie ein Mann, der das Gewicht des Schlages fühlt, den er gethan hat. Ein Gemurmel des Zweifels und des Erſtaunens durchlief die Gruppe. 4
„Er iſt verrückt,“ ſagten die Einen.
„Oh! Ihr kennt ihn nicht,“ ſprach Caverley.„Nein, nein, er iſt nicht verrückt, und wir haben etwas Neues zu erwarten.“
Es verging ein halber Tag. Das Lager hatte wieder ſein gewöhnliches Ausſehen angenommen. Die Einen badeten ſich im Fluß, die Andern tranken unter den Bäumen, wieder Andere ergötzten ſich im Graſe. Man ſah Banden von Räubern zurückkehren, verkündigt durch Freudenſchreie und Wehklagen; dann erſchienen
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