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hier erwarten, damit ich ihn ſogleich in Empfang neh⸗ men kann.“
Muſaron eilte hinweg. Die heftigſte Ungeduld ver⸗ zehrte den jungen Ritter, während er die Soldaten der Feſtung einzeln deſiliren ſah; eine unheilvolle Ahnung zuckte ihm wie ein ſpitziger Stahl durch den Kopf. Plötz⸗ lich fühlte er die Hand Muſarons auf ſeiner Schulter.
„Kommt ſchnell, Herr Ritter,“ flüſterte ihm dieſer zu;„meine Vermuthung beſtätigt ſich, der Maure entflieht durch ein Fenſter und was man herabläßt hat mir ganz das Ausſehen eines lebenden Weſens.“
„Du biſt von Sinnen, Muſaron; an Mothrils Per⸗ ſon iſt mir nichts gelegen und er hat gewiß nur einige elende Geldſäcke bei ſich, die er auf dieſe Weiſe retten will.“
„Wenn Ihr nicht mitkommt, ſo gehe ich allein,“ verſetzte der Knappe ungeduldig;„werde ich dann ermor⸗ det, ſo iſt es Eure Schuld.“
Agenor antwortete nichts, aber er entfernte ſich von der Gruppe der Officiere und folgte Muſaron nach der entgegengeſetzten Seite der Feſtung.
„Seht Ihr dort?“ ſagte dieſer leiſe, indem er ſei⸗ nem Herrn eine weiße Geſtalt zeigte, welche ſich langſam an der dunklen Felswand in das Thal herabbewegte.
Mauleon ſtieß einen lauten Schrei aus.


