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Agenor und die Maurin : historischer Roman / von Alexander Dumas. Deutsch von Louis Fort
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14 Agenor.

Der wackre Bertrand! Bei allem Unglück hat er dennoch ſeine heitere Laune bewahrt.

Er läßt ſich durch nichts zu Boden drücken, Sire; er bleibt ſich im Glück wie im Unglück immer gleich.

Agenor nahm hierauf Abſchied vom Könige, der ihm ein Geſchenk von dreihundert Liyres auszahlen ließ. Unſer Held ſchaffte ſich für hundert Livres zwei tüchtige Streitroſſe an, ſchenkte zehn Livres ſeinem getreuen Mu⸗ ſaron und kaufte dieſem noch außerdem einen Helm, wel⸗ cher dem hocherfreuten Knappen ein noch ſtattlicheres Aus⸗ ſehen verlieh.

Mauleon begann nun ſeine Wanderung und erreichte bald in der heiterſten Stimmung die Grenzen der Bre⸗ tagne. Hier ſchickte er ſeinen Knappen an den Grafen Johann von Montfort ab, um von dieſem die Erlaubniß zu erbitten, Madame Tiphaine Raguenel, die Gattin des Connetables, zu beſuchen und das zur Auslöſung deſſel⸗ ben erforderliche Geld in Empfang zu nehmen.

Ich erlaube es nicht nur, erwiederte der junge Graf dem Boten,ſondern ich verlange es ſogar. Er⸗ hebt auf meinen Beſitzungen ſo viel Beiträge als Ihr bedürft, denn es iſt mein innigſter Wunſch, daß der große Connetable nicht allein frei, ſondern auch daß er mein Freund werde, ſobald er in die Bretagne zurückkehrt.