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Abenteuer und Drangsale eines Schauspielers / von Alexandre Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
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— denn obgleich es einen Herrn Carré gab, pflegte man doch zu ſagen: das Hotel von Madame Carré,— die Gäſte von Madame Carré trieben im Allgemeinen die Sparſamkeit unter dem Vorwande der Brüderlichkeit ſo weit, daß ſie zu zwei ſchliefen.

Schon am Tage nach ſeinem Einzuge, als der Bildhauer⸗Jüngling ſich beklagte, daß man von ihm die ungeheure Summe von fünfzehn Sonus für das Zimmer und das Bett forderte, machte man ihn be⸗ kannt mit den Gewohnheiten des Hauſes; es ſtand ihm frei, einen Stuben⸗ und Bettkameraden zu nehmen; dann würde ihn ſeine Hälfte am Zimmer und am Bett für ſeinen Theil zehn Franken ſieben Sous monatlich koſten.

An demſelben Tage ſtellte man bei Tiſche dem Neuangekommenen einen Gefährten vor, der ſich in derſelben Lage befand wie er, das heißt, der auch eine Stuben⸗ und Betthälfte ſuchte.

Dieſer Kamerad hieß Hippolyte und war Porzel⸗ lanmaler.

Die zwei Atome hingen ſich an einander an und ſind noch heute zwei Freunde.

Etienne wollte ſeine Zeit nicht mit dem Herum⸗ ſchlendern verlieren; er ließ ſeinen Koffer holen, zog die Schelfe des Vaters an und begann unverzüglich ſeine Beſuche bei den Unternehmern.

Der Erſte, an den er ſich wandte, hieß Herr Bochard.

Herr Bochard war Unternehmer der Sculpturen der Madeleine.

Er ſprach einen Augenblick mit dem jungen Manne, und da ihm ſein Ton und ſeine Manieren geſielen, ſo fragte er ihn:

„Aus welcher Provinz ſind Sie?“

„Ich bin Normann.“

„Von welcher Stadt?“