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Abenteuer und Drangsale eines Schauspielers / von Alexandre Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
Entstehung
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ferner einen Fuß und eine Hand von rieſigen Formen, jedes Stück von ihm zu zehn Franken geſchätzt.

Der junge Mann hatte ſechzig Franken Ta⸗ ſchengeld.

Vor einer Autorität wie die von Herrn Lair, der Paris rieth, wagte es der Vater nicht, eine Einwen⸗ dung zu machen. Er kaufte einen Koffer, ließ eine vollſtändige Schelfe machen,— wir bedienen uns der Ausdrücke, deren er ſich bediente,— legte ge⸗ nannte Schelfe auf ein Dutzend Hemden, die den Grund des Koffers bildeten, completirte die hundert Franken, bezahlte den Platz auf der Diligence und führte ſeinen Sohn, ſtoiſch wie ein Spartaner, zum Wagen.

Etienne weinte viel. In dem Augenblick, wo er ſich von ſeinem Vater trennte, vergaß er die zahlreichen Correctionen, die er von ihm empfangen hatte, oder in die Tiefen ſeines Gewiſſens hinabſteigend, ſagte er 8 vielmehr, dieſe Correctionen ſeien rechtmäßig ge⸗ weſen.

Der Vater blieb felſenfeſt.

Der Poſtillon ließ ſeine Peitſche knallen; der Wagen gerieth in Bewegung, und die ſchwerfällige Maſchine ging in ſtarkem Trabe ab, ein Gang, den ſie behielt, ſo lange ſie in der Stadt rollte. Halb traurig, halb freudig,— um gerecht zu ſein, müſſen wir ſagen, mehr freudig, als traurig,— hatte der junge Mann die erſten Schritte zur Nachwelt gemacht.

Da wir mit ihm abgereiſt ſind, ſo wollen wir auch zugleich mit ihm ankommen.

Wer ſagt uns, die zukünftigen Talma, Garrich und Roscius,— man erinnert ſich, der junge Mann war unter dieſem dreifachen Patronat getauft worden, — werden nicht eine Lehre, in artiſtiſcher oder in philoſophiſcher Hinſicht, in dem Vagabundenleben fin⸗ den, das wir zu erzählen verſuchen?

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