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unangenehm, das Leben des erſten, des beſten Zigeu⸗ ners von ihm ſelbſt erzählt zu hören.“
„Das wird ſehr lang ſein.“
„Haben Sie um eilf Uhr Probe?“ fragte ich lachend.
„Leider, nein.“
„Nun! dann haben wir Beide Zeit. Wir früh⸗ ſtücken mit einander, und nach dem Frühſtück erzählen Sie mir das. Ich gebe Ihnen keinen ſo guten Kaffee, als Sie auf Martinique getrunken haben; doch ich gebe Ihnen beſſeren Thee, als Sie irgendwo trinken werden, Caravanenthee, den ich von einer hübſchen Frau aus Petersburg erhalte. Gehen Sie nach Ruß⸗ land, ſo werde ich Sie ihr empfehlen, wie Dorval Sie mir empfohlen hat. Abgemacht, wir frühſtücken mit einander, nicht wahr?“
„Oh! ſehr gern.“
Ich klingelte Louis.
Louis trat ein.
„Louis, zwei Gedecke, Herr Guſtave frühſtückt mit mir.“
„Das habe ich mir auch geſagt: Herr Guſtave muß mit dem Herrn frühſtücken.“
„Nun! deſto beſſer, dann haben Sie den Tiſch gedeckt und etwas darauf geſetzt.“
„Nein, mein Herr, nein: das hätte ich mir nicht erlaubt.“
„Sie haben Unrecht gehabt... Vorwärts, Louis, geſchwinde; ich habe Probe.“


