Erſtes Kapitel.
Am 25. September 1338, um drei Viertel auf fünf Uhr Abends, war der große Saal des Palaſtes von Weſtmünſter nur erſt durch vier Fackeln erleuchtet, von in die Ecken der Wände befeſtigten eiſernen Fäu⸗ ſten gehalten, und deren ungewiſſes und flackerndes Licht mit großer Mühe die Dunkelheit zerſtreute, welche durch die gegen Ende des Sommers und Anfang des Herb⸗ ſtes bereits ſo merkbare Abnahme der Tage veranlaßt wurde. Dennoch genügte dieſes Licht, um zu den Vor⸗ bereitungen zum Abendeſſen den Dienern des Schloſſes zu leuchten, die man inmitten dieſes Halbſchattens ge⸗ ſchäftig die auserleſenſten Gerichte und Weine jener Zeit auf eine lange, in drei verſchiedene Höhen abge⸗ ſtufte Tafel ſtellen ſah, damit jeder von den Gäſten an den Platz ſich ſetzen konnte, den ſeine Geburt oder ſein Rang ihm anwies. Nach Vollendung dieſer Vorberei⸗ tungen trat der Haushofmeiſter gravitätiſch durch eine Seiten achte langſam den dienſtlichen Rund⸗
ob Alles an ſeinem Platze
ig, blieb er dann vor ſßen Thüre ſeiner
Würde eines


