Teil eines Werkes 
3. Bd. (1856)
Entstehung
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1.

Wie Heinrich in der Mühle zwei Mahlmetzen aus einem Sacke nimmt.

Das junge Mädchen hatte dieſe Worte mit einer um ſo auffallendern Feſtigkeit geſprochen, weil ihre Augen dabei mit Thränen gefüllt waren. Gerührt und erſtaunt ergriff der König ihre Hand.

Sie verirren ſich zu Gedanken, ſagte er, die nie in Ihr reizendes Köpfchen kommen ſollten. Laſſen Sie das Gewiſſen des Königs, und befaſſen Sie ſich nur mit dem des Geliebten. Ich ſchwöre Ihnen, Gabriele, daß weder Ihrem Heile noch dem Meinigen Gefahr droht.

Dieſer Anſicht iſt nicht Jeder, Sire!

Wer hat Ihnen denn ſeine Anſicht mitgetheilt?

Ein ſehr frommer Mann.

Herr von Eſtrées?

Nein, nein! Mein Vater bedauert Sie wie alle ehrlichen Leute, aber er legt Ew. Majeſtät Nichts zur Laſt, während...

Während der fromme Mann mir ſo Manches zur Laſt legt. Wer iſt er denn? Vielleicht Ihr Beichtvater?

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