Teil eines Werkes 
2. Bd. (1856)
Entstehung
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Welcher glückliche Zufall führt den Herrn Gra⸗ fen von Briſſac zu ſeinen alten, ſo ſehr vernachläſſigten Freunden? fragte Frau von Entragues.

Der Wafienſtillſtand, Madame, der den armen Gouverneur von Paris ein wenig aufathmen läßt. Wäh⸗ rend des Friedens beeilt man ſich, den Damen ſeine Grüße darzubringen.

In derſelben Zeit grüßte er die Dame und küßte ihr die Hand. Ohne Zweifel drückte er ihr die Finger, denn ſte erröthete bis zu dem Grade, daß ſie faſt wieder ſchön ward.

Dann begrüßte er Henrietten.

Der Hidalgo wartete ernſt, bis die Reihe an ihn käme. Briſſac umarmte ihn zwar nicht, aber er erkannte ihn, und drückte ihm freundſchaftlich mit den Worten die Hände:.

Unſer wackerer Verbündeter, Don Joſé Caſtil; ein tapſerer Mann, Cid Campeador!

Nachdem er die Pflichten der Höflichkeit erfüllt, gab er Hut und Handſchuhe einem großen Laquais von mili⸗ tairiſchem Anſehen; dabei flüſterte er ihm in das Ohr:

Der Spanier hat Piſtolen in ſeinem Sattel; nimm ſie, ohne daß man es ſieht, und ziehe die Kugeln aus den Läufen.

Der Graf Karl von Coſſé Briſſac, ein Mann von fünfundzwanzig Jahren, war ein großer Herr von Ge⸗ ſchlecht und Manieren. Die Pariſer beteten den einge⸗ fleiſchten Liguiſten an, weil er ſie gegen den Tyrannen

Gabriele. II. 2