Teil eines Werkes 
1. Bd. (1846)
Entstehung
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Was die Geiſteskraͤfte anbelangt, ſo wollen wir uns beſtreben, ſie mit derſelben Unparteilichkeit zu ſchildern, wie wir es ſo eben mit den phyſiſchen Vorzuͤgen gethan haben. Obgleich Herr von Montgiroux zu denjenigen gehoͤrte, von denen man in der Kammer der Pairs aus dem einfa⸗ chen Grunde Nichts ſagt, weil ſie in ihr Nichts ſagen, ſo moͤge man ſich inzwiſchen daruͤber nicht taͤuſchen, denn dieſes Schweigen hatte kein parlamentariſches Un⸗ vermoͤgen zum Grunde, ſondern einfach und allein eine Berechnung der Selbſtſucht. Man hat geſagt: die Worte verfliegen, das Geſchriebene bleibt. Man hat ſich geirrt oder vielmehr iſt das Sprichwort in Frank⸗ reich vor der Errichtung der conſtitutionellen Regierung entſtanden. Nichts bleibt im Gegentheile heut zu Tage mehr, als die Worte, ſo fluͤchtig ſie auch ſein moͤgen; denn die Worte werden durch Schnellſchreiber zu hun⸗ dert Tauſend Exemplaren verbreitet, klaſſificirt, bei Seite gelegt, und erſcheinen nach Verlauf eines, zweier, zehn Jahre gleich jenen Helden der alten Trauerſpiele wieder, die man fuͤr todt hielt und die ploͤtzlich wieder aus ihren Graͤbern hervortreten, um diejenigen erbleichen zu laſſen, die ſie vergeſſen haben. Aus dieſem Grunde nun und aus keinem andern war es, daß der Graf von Mont⸗ giroux niemals, verſteht ſich auf der Tribune, ſprach; denn uͤberall anderswo erkannte man ihm dieſen fließen⸗ den Vortrag unſerer Staatsmaͤnner zu, der darin be⸗ ſteht, von ihren Lippen eine Fluth lauer Worte fallen zu laſſen, die Beredtſamkeit ſein wuͤrde, wenn ſie von Zeit zu Zeit gegen einen Schluß ſprudelten, oder ſich

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