Teil eines Werkes 
1. Bd. (1850)
Entstehung
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Als er eines Tages einen Stoß Miſſiſſipi⸗Actien Bran⸗ cas zeigte, deſſen Habgier er auf dieſe Weiſe zu reizen glaubte, ſagte Brancas zu ihm:

Gnädiger Herr, eine der Actionen(Handlungen, Schlachten) Eures Großvaters iſt mehr werth, als alle dieſe.

Der Großvater war der große Condé.

Der Herr Herzog war ſehr leidenſchaftlich; er war raſend verliebt in Frau von Nesle geweſen, die ihn durch den Prinzen von Soybiſe erſetzt hatte, der Herr Herzog war in Verzweiflung; das Aufſehen, das dieſe Ver⸗ zweiflung machte, gelangte bis zu den Ohren des neuen Geliebten.

Ueber was der Teufel beklagt ſich denn Herr don Bourbon, ſagte der Prinz von Soubiſe, da ich Frau von Nesle erlaubt habe, bei ihm zu ſchlafen, wenn er es wollte; Ehre dem Ehre gebuͤhrt.

Dieſe Erlaubniß tröſtete den Herrn Herzog nicht, und es bedurfte der ganzen Liebe, welche ihm Frau von Prie einflößte, um ihm die vergeſſen zu laſſen, welche ihm Frau von Nesle eingeflößt hatte.

Der Herzog von Bourbon war durch den Willen Lud⸗ wigs XIV. verheirathet. Eines Tages hatte der König

die Verheirathung des Herzogs von Bourbon mit Made⸗

moiſelle von Conti und des Herrn von Conti mit der älteſten Tochter der Frau Herzogin befohlen, der Widerſtand von Seiten der beiden Mütter war heftig; aber wenn Ludwig XIV. wollte, ſo wollte er ernſtlich, wie man weiß. Er gebot als Herr. Die Frau Prinzeſſin von Conti und die Frau