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Gertrude trat zur Seite und machte dem Grafen Platz, welcher auf der Schwelle erſchien.
— Nun, Fraͤulein, fragte er mich, habe ich getreu⸗ lich den Vertrag erfuͤllt?
— Ja, mein Herr, antwortete ich, und ich danke Euch.
— Ihr wollt alſo ſo gütig ſein, mich bei Euch zu empfangen, fuͤgte er mit einem Laͤcheln hinzu, aus dem alle ſeine Bemuͤhungen den Spott nicht verſchwinden zu laſſen vermochtrn.
— Tretet ein, mein Herr.
Der Graf trat naͤher und blieb ſtehen. Ich gab ihm ein Zeichen, ſich zu ſetzen. 3
— Habt Ihr Nachrichten, mein Herr? fragte ich ihm.
— Von wo und von wem, Fraͤulein?
— Von meinem Vater und von Méridor vor Allem.
— Ich bin nicht nach dem Schloſſe Moridor zu⸗ ruͤckgekehrt, und habe den Bäͤron nicht wiedergeſehn.
— Dann von Beaugé und von dem Herzoge von Anjou. — Daß iſt etwas Anderes: ich bin nach Beaugé ge⸗ gangen und habe den Herzog geſprochen.
— Wie habt Ihr ihn gefunden?
— Indem er zu zweifeln verſuchte.
— An was?
— An Eurem Tode.
— Aber Ihr habt ihn beſtaͤtigt? — Ich habe dazu gethan, was ich vermogt.
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