Teil eines Werkes 
1. Bd. (1846)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

—- 31—

— Warum handelt es ſich denn? fragte d'O, ich weiß durchaus nicht, woran ich bin.

— Wohlan! Blicke um Dich, mein Lieber.

— Gut, ich ſehe.

— Iſt Jemand da, der Dir unter die Naſe gelacht hat?

— Ich meine Buſſy.

— Nun, ſcheint es Dir nicht, daß das ein wildes

Schwein iſt, deſſen Kopf dem Koͤnige angenehm waͤre?

— Ou glaubſt, daß der Koͤnig... ſagte d'O.

— Er iſt es, der ihn verlangt, antwortete Quelus.

— Wohlan, es ſei! Auf die Jagd! Aber wie wer⸗ den wir jagen?

— Auf dem Anſtand, das iſt weit ſicherer.

Buſſy bemerkte die Berathung, und da er nicht zweifelte, daß von ihm die Rede waͤre, ſo kam er mit ſeinen Freunden ſpoͤttiſch lachend naͤher.-

— Sieh doch, Antraguet, ſieh doch Ribeirac, ſagte er, wie ſie da zuſammen ſtehen, das iſt ruͤhrend; man koͤnnte glauben, es waͤre Euryalus und Niſus, Damon und Pythias, Caſtor und... Aber wo iſt denn Pollux?

— Pollux verheirathet ſich, ſagte Antraguet, ſo daß Caſtor jetzt vereinzelt iſt.

— Was moͤgen ſie da thun? fragte Buſſy, indem er ſie unverſchaͤmt anblickte.

— Wetten wir, ſagte Ribeirac, daß ſie irgend ein neues Complott ſchmieden.

— Nein, meine Herren, ſagte Quelus laͤchelnd, wir

ſprechen von der Jagd.