Teil eines Werkes 
1. Bd. (1846)
Entstehung
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— Qeulus, Quelus, ſagte Saint⸗Luc, dedenke,

daß der Herzog von Anjou, welcher hinter Buſſy iſt⸗ um ſo mehr auf der Lauer ſteht, als er abweſend iſt, um ſo mehr zu fuͤrchten iſt, als er unſichtbar iſt. Ich ſetze voraus, daß Du mir nicht den Schimpf anthun wirſt zu glauben, daß ich mich etwa vor dem Diener fuͤrchte, ſondern vor dem Herrn!...

— Ei, Gottes Tod! rief Quelus aus. Was hat man zu fuͤrchten, wenn man dem Koͤnig von Frankreich angehoͤrt? Wenn wir uns fuͤr ihn in Gefahr ſetzen, wird uns der Koͤnig von Frankreich beſchuͤtzen.

— Dich, ja, aber mich! ſagte Saint⸗Luc auf eine klaͤgliche Weiſe. 1

— Ach den Henker! ſagte Quelus. Warum zum Teufel haſt Du Dich auch verheirathet, da du weißt, wie eiferſuͤchtig der Koͤnig in ſeinen Freundſchaften iſt?

— Gut, ſagte Saint⸗Luc in ſeinem Inneren, Je⸗ der denkt an ſich. Vergeſſen wir uns demnach nicht ⸗ Und da ich zum Mindeſten waͤhrend der erſten vierzehn Tage meiner Ehe ruhig leben will, ſo wollen wir trach⸗ ten, uns Herrn von Alengon zum Freunde zu machen.

Und nach dieſer Betrachtung verließ er Quelus und ſchritt auf Buſſy zu.