Teil eines Werkes 
5. Bd. (1846)
Entstehung
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laſſen. Nehmt Euch in Acht! Das wird mein Verfahren aͤndern! Statt der flachen Klinge werde ich die ſchneidende anwenden, ſtatt die Hellebarden abzuhauen, werde ich die Faͤuſte abhauen! He da! Laßt ſehen, meine Laͤmmer von Anjou! Laͤßt man mich gehen?

Nein! Nieder mit ihm, nieder mit ihm, er wird muͤde! Laßt uns ihn todtſchlagen!

Sehr ſchoͤn! Dann gilt es alſo Ernſt!

Ja, ja! 4

Wohlan, nehmt die Finger in Acht, ich haue die Haͤnde ab! Er hatte kaum ausgeſprochen und ſchickte ſich an, ſeine Drohung in Ausfuͤhrung zu bringen, als ein zweiter Reiter an dem Horizonte erſchien, der, mit der⸗ ſelben Raſerei herbeieilend, im dreifachen Galopp durch das Thor ſprengte, und wie der Blitz in Mitte des Hand⸗ gemenges hielt, das ſich allmaͤlig in eine wahre Schlacht verwandelte.

Antraguet, rief der Neuangekommene aus, An⸗ traguet, ei was der Teufel machſt Du in Mitte aller dieſer Buͤrger?.

Livarot! rief Antraguet aus, indem er ſich um⸗ wandte. O Gottes Tod, Du biſt willkommen, Mont⸗ joie und Saint⸗Denis, drauf und dran!

Ich wußte wohl, daß ich Dich einholen wuͤrde; vor vier Stunden habe ich Nachricht von Dir gehabt, und ſeit dieſem Augenblicke folge ich Dir. Aber worin

haſt Du Dich denn eingelaſſen? Gott verzeihe mir, man bringt Dich um!