Es verſteht ſich von ſelbſt, daß Buſſy von Zeit zu Zeit unter dem Vorwande die Runde um die außeren Feſtungswerke zu machen, Roland beſtieg⸗ und in vierzig Minuten an eine gewiſſe Mauer gelangte, die er um ſo leichter uͤberkletterte, als er bei jedem Ueberklettern einige Steine herabrollen ließ, und die unter ſeiner Laſt einſtuͤr⸗ zende Firſte allmaͤlig eine Breſche wurde.
Was Roland anbetrifft, ſo war es nicht mehr noͤ⸗ thig, ihm zu ſagen, wohin man ginge. Buſſy brauchte nur den Zuͤgel ſchießen zu laſſen und die Augen zu ſchließen.
— Da ſind jetzt ſchon zwei Tage gewonnen, ſagte Buſſy, ich muͤßte viel Ungluͤck haben, wenn mir nicht von hier bis in zwei anderen Tagen ein kleines Gluͤck begegnen ſollte.
Buſſy hatte nicht Unrecht, auf ſein Gluͤck zu rechnen.
Als man gegen Abend des dritten Tages eine unge⸗ heure Zufuhr von Lebensmitteln, das Ergebniß einer von dem Herzoge ſeinen guten und getreuen Anjouern aufer⸗ legten Steuer, in die Stadt brachte, als der Herzog, um den guten Fuͤrſten zu ſpielen, das Schwarzbrod des Soldaten koſtete, und herzhaft in die geſalzenen Heringe
und die Stockfiſche biß, hoͤrte man einen großen Laͤrm
nach einem der Stadtthore zu.
Herr von Anjou erkundigte ſich, woher dieſer Laͤrm ruͤhre, aber Niemand vermogte es ihm zu ſagen.
Es fand dort mit Partiſanenſchaften und Gewehr⸗ kolben eine Austheilung von Hieben an eine gute Anzahl
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