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— Um offenherzig zu ſein, hat Gertrude geantwor⸗ tet, ſage ich demnach auch nicht, daß meine Gebieterin nicht an ihn denkt.
Eine gluͤhende Roͤthe uͤberzog Buſſys Stirn.
— Wir ſprechen ſogar jedes Mal von ihm, hat Gertrude hinzugefuͤgt, wenn wir allein ſind.
— Vortreffliches Maͤdchen! rief der Graf aus.
— Und was ſagt Ihr von ihm? habe ich gefragt.
— Ich erzaͤhle ſeine Heldenthaten, was nicht ſchwer iſt, da in ganz Paris nur die Rede von den Schwerdt⸗ ſtoͤßen iſt, die er austheilt und die er empfaͤngt. Ich habe meiner Gebieterin ſogar ein kleines Lied gelehrt, das ſehr in der Mode iſt.
— Ach, ich kenne es, habe ich geantwortet; iſt es nicht das:
Un beau chercheur de noise, G'est le seigneur d'Amboise. Tendre et fidèele aussi, C'est Monseigneur Bussy.
(Ein tuͤchtiger Haͤndelſucher iſt der Herr von Am⸗ boiſe. Auch zaͤrtlich und getreu iſt der gnaͤdige Herr von Buſſy.)
— Ganz Recht! hat Gertrude ausgerufen. ☚ So daß meine Gebieterin nur noch das ſingt. 1
Buſſy druͤckte dem jungen Arzte die Hand, ein un⸗
ausſprechlicher Schauder der Wonne war durch ſeine Adern gerollt.
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