Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : [Dritte Abteilung], Ange Pitou : 1.-4. Bändchen (1851) Mémoires d'un médecin
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die Hände, und die Baſtille iſt im Sturm, mit Gewalt, ohne Capitulation genommen.

Seit hundert Jahren iſt es nicht mehr die träge Materie, die man in die königliche Veſte einſchließt, es iſt der Geiſt. Der Geiſt hat die Baſtille geſprengt, und das Volk iſt durch die Breſche eingedrungen.

Was das Schießen mitten unter dem allgemeinen Schweigen, während des Wafeenſtillſtandes, betrifft, was dieſen unvorhergeſehenen, unpolitiſchen, tödtlichen Angriff betrifft, Niemand hat je erfahren, wer den Be⸗ fehl dazu gegeben, wer ihn angeregt, vollbracht.

Es gibt Augenblicke, wo die Zukunft einer ganzen Nation in der Wage des Schickſals gewogen wird. Eine von den Schalen gewinnt die Oberhand. Schon glaubt Jeder das vorgeſetzte Ziel erreicht zu haben. Plötzlich läßt eine unſtchtbare Hand die Klinge eines Dolches oder die Kugel einer Piſtole in die andere Schale fallen. Da verändert ſich Alles, und man hört nur noch einen einzigen Schrei: Wehe dem Beſiegten!

XVIII. Der Doctor Gilbert.

Während das Volk, brüllend zugleich vor Freude und vor Wuth, in die Höfe der Baſlille ſtürmt, plät⸗ ſchern zwei Menſchen im ſchlammigen Waſſer der Gräben.

Dieſe zwei Menſchen ſind Billot und Pitou.

Pitou unterſtützt Billot; keine Kugel hat ihn ge⸗ troffen, kein Schuß hat ihn erreicht; doch ſein Sturz hat den guten Pächter ein wenig betäubt.

Man wirft ihnen Stricke zu, man reicht ihnen Stangen.

Piton erwiſcht eine Stange, Billot einen Strick.