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Jeder theilte ſich einen Brand mit, und die vier Karren entzundeten ſich gleichzeitig.
Um das Feuer auszulöſchen, mußte man heraus⸗ kommen; kam man heraus, ſo gab man ſich einem ſichern Tode preis.
Die Flamme erreichte die Zugklappe, biß mit ihren ſcharfen Zähnen in das Holz und ſchlängelte ſich die Balken entlang.
Ein Freudenſchrei, der vom Hofe ausging, wurde von der ganzen Place Saint⸗Antoine wiederholt. Man ſah den Rauch über die Thürme empor ſteigen und vermuthete, etwas für die Belagerten Verhängnißvolles gehe in Erfüllung.
Die gerötheten Ketten machten ſich in der That von den Bohlen los; die Bruͤcke ſiel, halb zerbrochen, halb verbrannt, rauchend und kniſternd.
Die Pompiers liefen mit ihren Spritzen herbei. Der Gouverneur befahl, zu feuern, doch die Invaliden weigerten ſich.
Die Schweizer allein gehorchten. Doch die Schwei⸗ zer waren keine Artilleriſten, und man mußte die Ka⸗ nonen verlaſſen.
Die franzöſiſchen Garden dagegen, als ſie das Feuer der Artillerie erloſchen ſahen, pflanzten ihr Ge⸗ ſchütz auf; ihr dritter Schuß zerſchmetterte das Gitter.
Der Gouvorneur war auf die Plattform des Schloſ⸗ ſes geſtiegen, um zu ſehen, ob die verſprochene Hülfe käme, als er ſich plötzlich von Rauch umhüllt ſah. Da ad er haſtig hinab und befahl den Artilleriſten, zu euern. Die Weigerung der Invaliden brachte ihn außer ſich. Als das Gitter in Stücke ging, begriff er, daß Alles verloren war.
Herr de Launay fühlte ſich gehaßt. Er errieth, daß es keine Rettung mehr für ihn gab. Während der ganzen Zeit, die der Kampf gedauert, hatte er den


