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Die Schultern verſchwanden, die Bruſt zog ſich ein, ſein Körper bot keine beträchtlichere Oberfläche, als ein Brett von der Seite geſehen.
In ſolchen Augenblicken blieb von Pitou, vom fleiſchigen Pitou, denn Pitou war nur an den Beinen mager, eine Kante der geometriſchen Linie ähnlich, weder Breite, noch Dicke.
Er hatte einen Winkel in dem Gang von der erſten Zugbrücke zur zweiten gewählt, eine Art von ſenkrechter Bruͤſtung gebildet durch Steinvorſprünge; ſein Kopf war geſchützt durch einen von dieſen Steinen, ſein Bauch durch einen andern, ſeine Kniee durch einen dritten, und Piton wünſchte ſich Glück, daß die Natur und die Befeſtigungs⸗ kunſt ſich ſo angenehm verbunden hatten, daß ihm ein Stein gegeben war, um jede von den Stellen zu ſchir⸗ men, wo eine Wunde tödilich ſein konnte.
Von ſeiner Ecke aus, in die er geduckt war, wie ein Haſe in ſeinem Lager, that er dahin und dorthin einen Flintenſchuß zur Befreiung ſeines Gewiſſens, denn er hatte vor ſich nur Mauern und Holzſtücke, doch das machte offenbar dem Vater Billot Vergnügen, da er ihm beſtändig zurief:
„Schieße doch, Träger, ſchieße.“
Dagegen rief er dem Vater Billot, um ſeinen Eifer zu dämpfen, ſtatt aufzuregen, von Zeit zu Zeit zu:
„Entblößen Sie ſich doch nicht ſo, Vater Billot.“
Oder auch:
„Nehmen Sie ſich in Acht, Herr Billot, treten Sie zurück; die Kanone ſchießt auf Sie, der Hahn des Dudelſacks kracht.“
Und kaum hatte er dieſe Worte voll Vorſicht ge⸗ ſprochen, als der Kanonendonner oder das Kleingewehr⸗ feuer losbrach und die Kartätſche den Gang fegte.
Trotz aller dieſer Ermahnungen verrichtete Billot Wunder der Stärke und der Bewegung, Alles jedoch vergeblich. Da er ſein Blut nicht aufwenden konnte,


