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„Ja! ja!“ rief die Menge mit einer erhabenen Selbſtverleugnung.
„Aber der Graben?“ fragte Billot.
„Er braucht nur an einer einzigen Stelle ausge⸗ füllt zu werden,“ antwortete Gonchon,„und ich habe berechnet, daß man mit der Hälfte unſerer Leiber den Graben ganz ausfüllen würde; nicht wahr, meine Freunde?“
„Ja! ja!“ wiederholte die Menge mit nicht weni⸗ ger Begeiſterung, als das erſte Mal.
„Wohll es ſei,“ ſprach Billot überwunden.
In dieſem Augenblick erſchien de Launay auf einer Terraſſe, gefolgt vom Major von Losme und zwei bis drei Officieren.
„Fange an!“ rief Gonchon dem Gouverneur zu.
Dieſer drehte den Rücken, ohne zu antworten.
Gonchon, der vielleicht die Drohung ertragen hätte, ertrug die Verachtung nicht; er legte raſch ſeine Büchſe an ſeine Schulter, und ein Mann im Gefolge des Gou⸗ verneur fiel.
Hundert, tauſend Flintenſchüſſe gingen zugleich los, als ob ſie nur auf dieſes Signal gewartet hätten, und beſprenkelten mit weißen Stellen die grauen Thürme der Baſtille.
Ein Stillſchweigen von einigen Seeunden folgte auf dieſe Salve, als wäre die Menge ſelbſt über das, was ſie gethan, erſchrocken geweſen.
Dann bekränzte ein Flammenſtrahl, der ſich in einer Rauchwolke verlor, den Kamm eines Thurmes; Schmerzensſchreie machten ſich in der gedrängten Menge hörbar; der erſte Kanonenſchuß war von der Baſtille gefeuert worden; das erſte Blut war vergoſſen; die Schlacht hatte ſich entſponnen.
Was dieſe, einen Augenblick zuvor noch ſo dro⸗ hende, Menge empfand, glich dem Schrecken. Die Ba⸗ ſtille, welche ſich durch dieſe einzige Handlung zur Wehr ſtellte, erſchien in ihrer furchtbaren Unüber⸗


