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XVII. Die Baſtille.
Die Menge wartete, durch die glühende Juliſonne verbrannt, bebend, berauſcht. Die Leute von Gonchon hatten ihre Verbindung mit denen von Marat bewerk⸗ ſtelligt. Der Faubourg Saint⸗Antoine erkannte und grüßte ſeinen Bruder, den Faubourg Saint⸗Martin.
Gonchon ſtand an der Spitze ſeiner Patrioten. Marat war verſchwunden..
Der Platz bot einen erſchrecklichen Anblick.
Als man Billot gewahrte, verdoppelte ſich das Geſchrei.
„Nun?“ fragte Gonchon, indem er auf ihn zuging.
„Dieſer Mann iſt brav,“ erwiederte Billot.
„Was wollen Sie mit dem Wort:„„Dieſer Mann iſt brav,““ ſagen?“
„Ich will damit ſagen, daß er feſt beharrt.“
„Er will die Baſtille nicht übergeben?“
„Nein.“
„Er beharrt dabei, daß er die Belagerung aus⸗ halten will?“
„Jd. ¹
„Und Sie glauben, er werde ſie lange aushalten?“
„Bis zum Tod.“
„Es ſei; er wird den Tod haben.“
„Doch wie viel Menſchen werden wir tödten laſſen?“ ſagte Billot, der wohl bezweifelte, daß ihm Gott das Recht gegeben, welches ſich die Generale, die Könige, die Kaiſer anmaßen, dieſe Herren, welche Blut zu vergie⸗ ßen privilegirt ſind.
„Bah!“ verſetzte Gonchon,„es ſind zu viel Men⸗ ſchen vorhanden, da es nicht Brod genug für die Hälfte der Bevölkerung gibt. Nicht wahr, meine Freunde?“ fuhr Gonchon, ſich an die Menge wendend, fort.


