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„Das iſt wahrſcheinlich, mein Herr.“
„Sie ſind alſo entſchloſſen, auf das Volk zu ſchießen?“
„Nein, ſo lange es nicht auf mich ſchießt. Ich habe den Abgeſandten von Herrn von Fleſſelles mein Wort verpfändet. Sie ſehen, daß die Kanonen zurück⸗ gezogen ſind. Doch beim erſten Schuß vom Platze aus nach meinem Schloß....“
„Nun! beim erſten Schuß?“
„Nähere ich mich einer von den Kanonen, dieſer zum Beiſpiel. Ich ſchiebe ſie ſelbſt bis zur Schieß⸗ ſcharte, ich richte ſte ſelbſt, und gebe ſelbſt mit dieſer Lunte hier Feuer.“
„Sie?“
„Ich.“
„Ohl wenn ich das glaubte,“ ſagte Billot.„Che Sie ein ſolches Verbrechen begehen würden...“
„Ich habe Ihnen ſchon geſagt, mein Herr, ich ſei Soldat, und ich kenne meinen Befehl.“
„Wohl denn! ſchauen Sie,“ ſprach Billot, indem er de Launay bis an eine Schießſcharte zog und nach einander mit dem Finger zwei verſchiedene Punkte, den Faubourg Saint⸗Antoine und das Boulevard bezeichnete, „dort iſt dasjenige, was Ihnen fortan Ihren Befehl geben wird.“
Und er zeigte de Launay zwei ſchwarze, dichte, brüllende Maſſen, welche, genöthigt, ſich nach den For⸗ men der Boulevards zu fügen, wogten wie eine unge⸗ heure Schlange, von der man den Kopf und den Leib ſah, während ihre letzten Ringe ſich in den Kruͤmmun⸗ gen des Terrain, auf dem ſie kroch, verloren.
Und Alles, was man von dem rieſigen Reptil ſah, blinkte von leuchtenden Schuppen.
Es war der doppelte, einerſeits von Marat, an⸗ derntheils von Gonchon geführte Haufen, mit dem ſich
mlor auf dem Platze der Baſtille zuſammenbeſchieden atte.
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