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ſo möͤchte ich nicht gern Spritzer bekommen. Aus dem Bereiche, Labrie, aus dem Bereiche!“
Der Wagen rollte unter das Gewölbe und erſchien auf dem Platz, wo vier⸗ bis fünftauſend Menſchen murrten und tobten.
Fleſſelles befürchtete, man würde ſeinen Abgang, der ebenſo wohl auch eine Flucht ſein konnte, übel deuten. Er legte ſich mit dem halben Leib über den Wagen⸗ ſchlag hinaus und rief dem Kutſcher zu:
„Zur Nationalverſammlung!“
Was ihm von Seiten der Menge eine coloſſale Salve von Beifallsgeſchrei eintrug.
Marat und Billot waren auf dem Balcon und hatten die letzten Worte von Fleſſelles gehört.
„Meinen Kopf gegen den ſeinigen, er geht nicht zndi⸗ Mationalverſammlung, ſondern zum König,“ ſagte
arat.
„Soll ich ihn verhaften laſſen?“ fragte Billot.
„Nein,“ erwiederte Marat mit ſeinem häßlichen Lächeln.„Seien Sie unbeſorgt, ſo ſchnell er auch gehen mag, wir werden noch ſchneller gehen, als er. Nun zum Pulver!“
„Ja, zum Pulver!“ ſagte Billot.
Hierauf gingen Beide, gefolgt von Pitou, hinab.
XV.. Herr de Launay, Gouverneur der Baſtille.
Es waren, wie Herr von Fleſſelles geſagt hatte, Lchehf Centner Pulver in den Gewölben des Stadt⸗ auſes.
Marat und Billot traten in das erſte Gewölbe mit einer Laterne ein, die ſte an der Decke aufhingen. Pitou bezog die Wache vor der Thüre. Das


