Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : [Dritte Abteilung], Ange Pitou : 1.-4. Bändchen (1851) Mémoires d'un médecin
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ſollte, der die größere Hälfte der Nacht hindurch dauern zu müſſen ſchien.

Als dieſe Frage geſtellt war, wartete Billot auf die Antwort von Pitou.

Pitou hatte ſehr an Achtung im Geiſte des Pächters zugenommen, einmal durch das Wiſſen, das er am vor⸗

Hergehenden Tage geoffenbart, und dann durch den Muth,

von dem er am Abend eine Probe abgelegt hatte. Pitou fühlte das inſtinctartig, doch ſtatt deshalb ſtolzer zu ſein, war er nur um ſo dankbarer gegen den guten Pächter. Pitou war von Natur demüthig.

Herr Billot, ſagte er,Sie ſind offenbar tapferer, und ich bin minder feig, als ich glaubte. Horaz, der doch ein anderer Mann war, als wir, hinſichtlich der Poeſte wenigſtens, warf ſeine Waffen weg und entfloh beim erſten Angriff. Ich, ich habe meinen Musketon, meine Patrontaſche und meinen Säbel, was beweiſt, daß ich beherzter bin, als Horaz.

Nun, worauf zielſt Du ab?

Ich ziele darauf ab, daß der tapferſte Mann von einer Kugel getroffen werden kann.

Hernach?

Hernach, lieber Herr, hören Sie. Da Sie, als Sie den Pachthof verließen, äußerten, es ſei Ihre Ab⸗ Aiht.hüsten eines wichtigen Gegenſtandes nach Paris zu gehen...

Oh! tauſend Götter! das iſt wahr, wegen der Caſſette.

Sie ſind alſo wegen der Caſſette gekommen, ja oder nein? 3

Ich bin wegen der Caſſette gekommen, tauſend Donner! und aus keinem andern Grund.

Wenn Sie ſich durch eine Kugel tödten laſſen, ſo wird ſich die Angelegenheit, wegen der Sie gekom⸗ men find, nicht machen.

Wahrhaftig, Du haſt zehnmal Recht, Pitou.

Hören Sie von hier aus, wie man zerſchmettert,

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