Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : [Dritte Abteilung], Ange Pitou : 1.-4. Bändchen (1851) Mémoires d'un médecin
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nicht gut. Da es aber ein ruhiger, kalter Mann, ein Mann voll von Mitteln in der Gefahr war, ſo ſchaute er umher und ſagte, als er einen Haufen Zimmerſtucke auf dem Ufer des Fluſſes erblickte, zu Pitou.

Ich habe einen Gedanken, komm.

Pitou folgte dem Vater Billot, ohne ihn zu fra⸗ gen, was ſein Gedanke ſei.

Billot ging auf die Zimmerſtücke zu, faßte eines an und ſagte einfach zu Pitou:

Hilf mir.

Pitou half Billot ebenſo einfach, ohne ihn zu fragen, wobei er ihm helfe; doch daran war ihm wenig gelegen. Er hatte zu dem Pächter ein ſolches Ver⸗ trauen, daß er mit ihm in die Hölle hinabgeſtiegen wäre, ohne ihm nur bemerklich zu machen, die Treppe komme ihm lang und der Keller tief vor.

Der Vater Billot hatte den Balken am einen Ende genommen, Pitou nahm ihn am andern.

Beide kehrten nach dem Quai zuruͤck; ſie trugen eine Laſt, welche fünf bis ſechs Männer von ge⸗ wöhnlicher Stärke kaum hätten aufheben können.

Die Stärke iſt immer ein Gegenſtand der Bewun⸗

derung für die Menge; ſo geſchäftig ſte auch war, ſie

trat vor Billot und vor Pikou auf die Seite.

Dann, da man begriff, daß das Manoeuvre, wel⸗

ches ohne Zweifel ausgeführt wurde, ein Manveuvre von allgemeinem Intereſſe war, ſo gingen einige Men⸗ ſchen vor Billot her und riefen:

Platz! Platz!

Sagen Sie, Vater Billot, fragte Pitou nach un⸗ gefähr dreißig Schritten,gehen wir ſehr weit ſo?

Wir gehen bis zum Gitter der Tuilerien.

Ho! ho! rief die Menge, welche begriff.

Und ſie trat noch raſcher, als zuvor, auf die Seite.

Piton ſchaute und ſah, daß er von dem Platz, wo