Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : [Dritte Abteilung], Ange Pitou : 1.-4. Bändchen (1851) Mémoires d'un médecin
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zeigte dadurch, daß ſie Billot folgte, ſie ſei bereit, ihm beizutreten; doch es glänzten Säbel ungefähr auf der Hälfte des Wegs zum Garten der Tuilerien. Der Quai war durch eine Schwadron Dragoner abgeſchnitten.

Ah! dieſe verfluchten Dragoner ſind alſo überall? murmelte der Pächter.

Hören Sie, lieber Herr Billot, ſagte Pitou, ich glaube, wir ſind gefangen.

Bah! erwiederte Billot,man fängt nicht nur ſo fünf bis ſechs tauſend Menſchen, und wir ſind wenig⸗ ſtens zu fünf bis ſechs tauſend.

Die Dragoner des Quai rückten allerdings lang⸗ ſam, im kurzen Schritt vor, doch ſie rückten ſichtbar vor.

Es bleibt uns die Rue Royal, ſagte Billot, komm hier durch, komm, Pitou.

Pitou folgte dem Pächter wie ſein Schatten.

Doch eine Linie von Soldaten ſchloß die Straße auf der Höhe der Porte Saint⸗Honoré.

Ahl ah! ſagte Billot,Du könnteſt wohl recht haben, Piton, mein Freund.

So! begnügte ſich Pitou zu erwiedern.

Doch dieſes einzige Wort bezeichnete durch den Ausdruck, mit dem es Piton geſprochen, wie ſehr er es bedauerte, ſich nicht getäuſcht zu haben.

Die Menge bewies durch ihre Bewegungen und durch ihr Geſchrei, daß ſie nicht minder empfindlich für die Lage war, in der ſie ſich befand.

Durch ein geſchicktes Manoeuvre hatte in der That der Prinz von Lambesg Neugierige und Aufrührer, fünf bis ſechs tauſend an der Zahl, umringt, und in⸗ dem er den Pont Louis XV., die Quais, die Champs Elyſées, die Rue Royale und die Feuillans abſperrte, hielt er ſie in einen großen eiſernen Bogen einge⸗ ſchloſſen, deſſen Sehne die ſchwer zu erkletternde Mauer des Gartens der Tuilerien und das beinahe nicht zu ſprengende Gitter des Pont Tournant bildeten.

Billot erwog die Lage der Dinge; fe ntſ⸗ ihm